KONZERT MIT POLNISCHEN UND DEUTSCHEN SCHLAGER 


         22.11.2018, 19.00 Uhr, RATHAUS ZEHLENDORF

Nach dem Ersten Weltkrieg erfasste eine Welle von Nachkriegseuphorie und Positivismus einer sich neu erfindenden Gesellschaft das erblühende kulturelle Leben der Großstädte Berlin und Warschau.
In der deutschen Hauptstadt entfaltete sich eine nie davor gewesene Kunst, die zwar vor neuen Ideen geprägt war, jedoch immer ihre unwiderstehliche Eleganz und Charme behielt.
Das nach 123 Jahren Besatzung freie Polen konnte erstmals eine eigene Kultur aufbauen. Die polnischen Schlager sind erfüllt vor Wunsch nach einer eigenen normalen Gesellschaft, sowie der Sehnsucht nach Glück, Liebe und Selbstentfaltung, die im Kampf um die Unabhängigkeit den zweiten Platz einnehmen musste.
Die Kultur beider Städte wurden zu einem auf einander durchdringenden künstlerischem Geflecht. So schrieb der deutsche Komponist Hans Otto Borgmann den Hit "Tango Notturno" für die polnische Hollywood-Diva Pola Negri, der sofort zu einem internationalem Erfolg wurde. Das von dem polnischen Komponisten Jerzy Petersburski geschriebene "Tango Milonga" wird in Deutschland bis heute als "O Donna Clara" erkannt und gesungen. Auch andersrum wird das deutsche Lied "Wenn der weiße Flieder wieder blühen" von F. Doelle in Polen gern gesummt.

Beteiligten:
Salonorchester Berlin unter der Leitung von Chrisoph Sanft


Deutsch-polnisches Sängerteam (Susann Hülsmann, Malgorzata Picz, Martin Stange, Marek Picz)

 

Gastpianist Krzysztof Szachnowski

 

Moderator: Niels F. Hoffmann


Arrangeur: Maciej Szymanski 


 

Das Konzert
Das Konzert
Die Opernwerkstatt
Die Opernwerkstatt
Die Aufführung
Die Aufführung